Informationen über:
Prof. Dr. Lisette Gebhardt

Lisette Gebhardt arbeitet an der Goethe-Universität Frankfurt am Main zur modernen, gegenwärtigen und zeitgenössischen japanischen Literatur. Nach einer Untersuchung zur Repräsentation des Religiösen (Stichwort „Spiritualität") in Texten japanischer Gegenwartsautoren (2001), enstanden u.a. Studien zur Prekariatsliteratur (2010) und zur Literatur nach Fukushima (2021). Ein aktuelleres Publikationsprojekt, ein mit internationalen Beiträgen bestückter Band zur Literatur der Heisei-Zeit (2026), ist mittlerweile im Programm bei De Gruyter.
Gebhardts Forschungen umfassen im Speziellen die literarische Repräsentation von Politik, Zeitgeschichte und intellektuellen Strömungen sowie die „literarische Literatur" Japans.
Außerdem widmet sie sich Fragestellungen im Hinblick auf Identitätsdiskurse und japanische Nationalnarrative, auf die populäre Ratgeberliteratur und die sogenannte Healing Fiction im Zeichen der Lifestyle- und Psychodesignproduktion der japanischen Kreativindustrie. Weiterhin betreibt sie die Foren Textinitiative Fukushima (TIF) und JALI (Online-Magazin zur zeitgenössischen japanischen Literatur).
Ein neues Projekt befasst sich mit Imagination und Radikalität in der japanischen literarischen Literatur und setzt sich mit Metaphern pathologischer und transhumaner Deformation auseinander.
Für das Jahr 2027 ist an der Goethe-Universität Frankfurt darüber hinaus eine Übersetzerwerkstatt anlässlich des 100. Todestags von Akutagawa Ryūnosuke anberaumt.

https://www.japanologie.uni-frankfurt.de/58630903/Prof__Dr__Lisette_Gebhardt



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