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Autoren : Schlemmer, Oskar

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Oskar Schlemmer wurde am 4. September 1888 in Stuttgart geboren und ist am 13. April 1943 in Baden-Baden gestorben. Nach dem Tod seines Vaters im Jahr 1902 wurde Schlemmer von seinen älteren Geschwistern unterstützt, dennoch musste er aus finanziellen Gründen das Realgymnasium verlassen und mit fünfzehn Jahren eine Lehre als Intarsienzeichner in Stuttgart beginnen. Ein Stipendium ermöglichte es ihm, 1906 Kunst in Stuttgart zu studieren. 1910/11 lernte er bei einem Aufenthalt in Berlin die neuesten avantgardistischen Strömungen kennen. Vielseitig künstlerisch interessiert, war er nicht nur als Maler tätig, sondern entwickelte u.a., angeregt durch das befreundete Tänzerpaar Elsa Hötzel und Albert Burger, Ideen zum später berühmt gewordenen „Triadischen Ballett“. Während des Ersten Weltkriegs wurde er als Soldat mehrfach verletzt. Im Juli 1920 berief ihn Walter Gropius ans Bauhaus in Weimar. 1929 verließ er das Bauhaus und folgte einem Ruf an die Kunstakademie in Breslau, seit 1932 war Schlemmer Dozent an den Berliner Vereinigten Staatsschulen für Kunst und Kunstgewerbe. Im Mai 1933 wurde er aufgrund des „Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums“ vom nationalsozialistischen Regime fristlos entlassen, seine Werke galten als „entartet“.

Quelle mit weiteren Informationen: Stadtlexikon Stuttgart, Juni 2019.
KS

Artikel in literaturkritik.de über Oskar Schlemmer:

Fragmentierte Männerkörper im totalen theatre of operations?.
Anmerkungen zum Reprint „Die Bühne im Bauhaus“ von 1925
Von Kai Sammet
Ausgabe 06-2019




Aktualisiert am 2019-06-18 14:49:06
 
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