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Autoren : Wieczorek, Rainer

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Rainer Wieczorek, geb. 1956 in Darmstadt, ist ein deutscher Schriftsteller. Nach dem Schulabbruch und einer Musikalienhändlerlehre spielt Wieczorek Theater und macht Rock- und Jazzmusik. Über den Zweiten Bildungsweg beginnt er ein Studium der Germanistik und der Sozialpsychologie. Seit 1992 ist er Lehrer an der gymnasialen Oberstufe, von 1995 bis 2009 gemeinsam mit Andreas Müller Programmleiter des Darmstädter Literaturhauses.
Für seine Erzählungen erhielt er 1997 den Lichtenbergpreis für Literatur. Eine umfassende Sammlung seiner Erzählungen erschien unter dem Titel Zweifelhafte Geschichten im Jahr 2000. Die Rezeption durch die Literaturkritik setzt im Jahr 2009 ein, als der erste Band seiner Künstler-Trilogie erscheint. Es erschienen die Werke Tuba-Novelle (2010), Der Intendant kommt (2011) und Freie Hand (2012). In den Jahren 2016 und 2017 erschienen zwei weitere Künstlernovellen. Ab 2018 veröffentlichte der Dittrich Verlag eine inzwischen dreibändige Werkausgabe. 2020 bzw. 2021 erschienen mit Pirmasens und Im Gegenlicht: Heinz Sauer zwei weitere Künstlernovellen, gefolgt von Spiel an der Außenlinie im Jahr 2023. Blick auf die Tanzenden erschien 2024.

Angaben nach Dittrich Verlag, Oktober 2024

Artikel über Wieczorek in literaturkritik.de:

Zusammen verschwinden.
Rainer Wieczorek folgt der Aufstiegsbiografie Ringo Starrs und spielt in „Ringo-Variationen“ feinsinnig die fatale Dialektik des Erfolgs der Beatles durch
Von Simon Scharf
Ausgabe 07-2025

Tanz auf begrenztem Raum.
Rainer Wieczoreks „Blick auf die Tanzenden“ ist Dokumentation und Zwiegespräch
Von Annette van den Bergh
Ausgabe 10-2024

Wechselnde Mundstücke und melancholische Salamander.
Rainer Wieczorek spielt ernst- und meisterhaft mit den Widrigkeiten der Kunst im gesellschaftlichen Grundrauschen – Band 3 seiner Werkausgabe „Kunst und Konflikt“
Von Simon Scharf
Ausgabe 02-2024

Der unsichtbare Fünfte.
In seiner Novelle „Pirmasens“ bringt Rainer Wieczorek Leben in eine alte Schuhfabrik
Von Willi Huntemann
Ausgabe 02-2021

Die unerreichbar gewordene Welt.
Rainer Wieczorek diskutiert die fragile Position des Künstlers in der Gesellschaft und bedient sich hochinformiert am literarischen Gattungsarchiv
Von Simon Scharf
Ausgabe 05-2019

Ein Kollektiv der Künste in Weikersheim.
Mit der Novelle „Form und Verlust“ schreibt Rainer Wieczorek unbeirrt seine Kunst-Prosa fort
Von Willi Huntemann
Ausgabe 06-2018

Im Weltenraum der Schreib- und Lesekultur.
Rainer Wieczorek gibt in „Freie Hand“ Einblick in die Irrungen und Wirrungen des Literaturbetriebs
Von Peter Müller
Ausgabe 10-2013

Produktive Nachbarschaft.
Rainer Wieczorek bringt in seiner Novelle einem Beckettforscher Tuba-Töne bei
Von Willi Huntemann
Ausgabe 08-2010

Wolkenspaziergang im Glaspalast.
Rainer Wieczoreks Novelle „Zweite Stimme“ erzählt von ebenso wundersamen wie bezaubernden Menschen, Landschaften und Orten
Von Nadine Ihle
Ausgabe 01-2010




Aktualisiert am 2024-10-13 16:28:25
 
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