Informationen über:
Dafni Tokas

Dafni Tokas promoviert an der Goethe-Universität (Frankfurt am Main) mit einem literaturwissenschaftlichen Dissertationsprojekt im Forschungsfeld der Cultural and Literary Animal Studies. In Marburg, Frankfurt und Paris hat sie ihr Studium der Germanistik (B.A.), Kunstgeschichte (B.A.), Gender Studies, Theater-, Film- und Medienwissenschaften (M.A.), Ästhetik (M.A.) und Philosophie (M.A.) absolviert.

Wissenschaftliche Publikationen:



Tierblick, Tod und indigene Kosmologien. Eine kritische Perspektive auf Paul Nadasdys Forschung im Yukon-Gebiet. In: Tierstudien 29, 2026 – (De-)Koloniale Tiere und Tierstudien. S. 88–98.

Sehnsucht nach dem wilden Anderen. Zum Topos befreiender Tierwerdung in Nicolette Krebitz‘ Film „Wild“ (2016), dessen Rezeption und Vermarktung. In: diMaG 3, 2026 – Mensch & Tier. S. 141–154.

Sind wir defizitäre Affen? Ruben Östlunds Film „The Square“ hält dem selbsternannten Kulturwesen seinen tierlichen Spiegel vor. In: Tierbefreiung 121, Dezember 2023, S. 36–39.

Grenzfiguren in Tiergedichten. Eine Suche nach Limitrophie in Fallbeispielen aus der zeitgenössischen deutschsprachigen Lyrik. In: LiLi – Zeitschrift für Literaturwissenschaft und Linguistik 53, 2023, S. 161–192.

Rehaugen und ökologisches Bewusstsein. Eine vergleichende Fallstudie filmischer Tierblicke. In: TIERethik 15(26), 2023, S. 8–35.

Domestizierung als Naturbeherrschung. Für eine kritische Theorie vormoderner und industrieller Nutztierhaltung (Reihe: befreit – Schriften zur Tierbefreiung). Uchte: animot Verlag 2020. 200 Seiten (Monografie).

Wladimir Pribs Pferde. Ein tiertheoretischer Annäherungsversuch. In: Wladimir Prib (Hrsg.): Repetition. Arbeiten 2022 (Selbstverlag), S. 11–27.

Kühe muss man melken, Schafe muss man scheren. Zur Gewordenheit nutztierlicher Körper als ethisches Argument. In: Tierbefreiung 115, Juni 2022, S. 6–9.

Warum Domestizierungskritik? Abolitionistische Perspektiven auf die historischen Bedingungen heutiger Nutztierhaltungsformen. In: polylog. Zeitschrift für interkulturelles Philosophieren (Mensch & Tier), 45, 2021, S. 41–56.

Repressive Toleranz und Tierbefreiung – Erster Teil (08.08.19) und Zweiter Teil (09.08.19). Gastbeitrag. Online verfügbar unter: https://veganinfo.blog [29.07.2025].

Die Ästhetik herrschaftserhaltenden Regierens. Zur Einordnung persistenter machtpolitischer, rhetorischer Strategien in Machiavellis Il Principe. In: diskurs. Zeitschrift für innovative Analysen politischer Praxis 5, S. 19–39. Online verfügbar unter: https://duepublico2.uni-due.de/receive/duepublico_mods_00070712 [29.07.2025].

Filmische Gewalt, Zeit und Tiere. Die Dokumentation EARTHLINGS aus der Perspektive der filmwissenschaftlichen Seduktionstheorie betrachtet. In: Daniel Lau (Hrsg.): Gewalt gegen Tiere. Uchte: animot Verlag, S. 53–84.

Von „Anthropomorphismen“ sprechen. Kommentar zu einem inkonsistenten Begriff. In: Zeitschrift für Kritische Tierstudien 2, 2019, S. 7–38.

Disparität von Mensch und Welt. Über die anthropische Denkform als epistemologisch-dogmatisches Blickmodell. In: Zeitschrift für Kritische Tierstudien 2, 2019, S. 39–67.

Nicht-menschliche Tiere in Kants Anthropologie. Zu den anthropologischen Grundlagen einer persistenten Hierarchie. In: Zeitschrift für Kritische Tierstudien 1, 2018, S. 99–118.



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