Inhaltsverzeichnis der Ausgabe Nr. 10, Oktober 2014

Zu dieser Ausgabe

Schwerpunkt: Belletristik zur Frankfurter Buchmesse 2014

Deutscher Buchpreis 2014

Von Esskaas und Exlepäng
In Lutz Seilers erstem Roman „Kruso“ wird die kleine Insel Hiddensee zum utopischen Ort verwirklichter innerer Freiheit
Von Dietmar Jacobsen

Vom langen Erwachsenwerden
Angelika Klüssendorfs Roman „April“ steht auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis
Von Nils Demetry

Zeit vergeht
Ökonomie der Exotik in Thomas Hettches neuem Roman „Pfaueninsel“
Von Andreas Solbach

Melancholie des Abschieds
Esther Kinsky frischt in „Am Fluss“ ihre Erinnerungen an Ostlondon auf und findet eine Stadt, die an ihren Rändern ausfranst
Von Beat Mazenauer

Wir warten auf unsere Hinrichtung
Thomas Melles zweiter Roman „3000 Euro“ schafft es auf die Shortlist für den Deutschen Buchpreis
Von Emily Jeuckens

Ziemlich unterschiedliche Freunde
Michael Köhlmeiers „Zwei Herren am Strand“ erzählt vom erfolgreichen Umgang mit dem eigenen schwarzen Hund
Von Frank Riedel

Zwischen Idylle und Dystopie
In seinem Debütroman „Die Meisen von Uusimaa singen nicht mehr“ fragt Franz Friedrich nach dem Grund für das Verschwinden des Vertrauten
Von Gunnar Kaiser

Die Nominierungen zum Deutschen Buchpreis 2014 im Überblick

Gastland der Buchmesse: Finnland

Der Zola Finnlands
Karl August Tavaststjerna porträtiert in „Harte Zeiten“ ein gespaltenes Land in Zeiten des gesellschaftlichen Umbruchs
Von Sandy Lunau

Leben im Norden
Mooses Mentulas Roman „Nordlicht – Südlicht“ berichtet über die Unterschiede des Stadt- und Landlebens in Finnland
Von Elisabeth Böker

Finnland in Zeiten des Winterkrieges
Eino Hanskis Roman „Das Brüderbataillon“ über den finnisch-russischen Winterkrieg erscheint nach über 30 Jahren nun auf Deutsch
Von Tobias Gunst

Eine haarige Saubande
Der 1870 erschienene, erste Roman in finnischer Sprache, Aleksis Kivis „Sieben Brüder“ liegt in neuer Übersetzung vor
Von Regina Roßbach

Nicht für uns
Runar Schildts Erzählungen reflektieren feinfühlig die Gespaltenheit Finnlands am Beginn des 20. Jahrhunderts
Von Regina Roßbach

Zwei alte Männer, Elin und das Meer
Johan Bargums kleines Buch „Septembernovelle“ in deutscher Übersetzung
Von Christof Rudek

Der Augenblick zählt
Über Momente, die das Leben beherrschen, schreibt Selja Ahava in ihrem Debüt „Der Tag, an dem ein Wal durch London schwamm“
Von Elisabeth Böker

Eine italienische Liebeserklärung an das Finnische endet im Kauderwelsch
Der Roman „Neue finnische Grammatik“ von Diego Marani tut dem Buchmessen-Gastland keinen Gefallen
Von Tobias Gunst

Deutschsprachige Literatur

Die Liebe im Detail
Bodo Kirchhoffs neuer Roman „Verlangen und Melancholie“ erzählt vom Weiterleben und Weiterdenken eines Einsamen
Von Bernhard Walcher

Entführt im Irak
Sherko Fatahs Roman „Der letzte Ort“ ist eine verstörend poetische Dokumentation des Grauens
Von Thorsten Schulte

Künstlerirrungen und Liebeswirrungen
Feridun Zaimoglus „Der Mietmaler. Eine Liebesgeschichte“
Von Klaus Hübner

Ziel- und zeitlose Streifzüge durch Berlin
Feridun Zaimoglus „Isabel“ – ein kleines Monument für eine große Stadt
Von Lisa Eggert

Ich und Genji
Leopold Federmair gestaltet eine japanische Don Juaneske
Von Lisette Gebhardt

Frida und Fukushima
Lucy Fricke wagt mit „Takeshis Haut“ ein wildes Literatur-Sampling
Von Lisette Gebhardt

Sind andere Leute auch so oder nur ich?
Der Roman „Zum Meer“ von Kathrin Gross-Striffler handelt von den Problemen einer jungen Mutter
Von Eileen Eichstädter

Überlebensgeschichten
Karen Köhler erzählt von der Hoffnung, „dass. es. gut. wird“
Von Simone Elisabeth Lang

Herz-Solo
Deutsch-deutsches Liebespuzzle: Gregor Sanders zweiter Roman „Was gewesen wäre“
Von Oliver Pfohlmann

Wirrwarr im Ruhrpott
Jörg Albrecht entwirft ein kreatives Utopia und scheitert
Von Wolfgang M. Schmitt

Dinge, die endgültig verschwinden
Über Thomas Christens Debütroman „Der Abend vor der Nacht“
Von Dirk Haferkamp

Ein Jahrhundert kroatische (Familien-)Geschichte
Alida Bremer unternimmt in ihrem Roman „Olivas Garten“ eine kulinarisch-literarische Bildungsreise
Von Frank Riedel

Ein neuer Wenderoman?
Madeleine Prahs erzählt in ihrem Debüt-Roman „Nachbarn“ vom Untergang der DDR
Von Manfred Orlick

Als Poesie gut
In „Kossenblatt. Das vergessene Königsschloss“ liefert Günter de Bruyn preußische Heimatkunde vom Feinsten
Von Klaus Hübner

Wegweisende Edition
Der erste Band der neuen Kurt Schwitters Gesamtausgabe entdeckt in dem Dichter und bildenden Künstler einen unermüdlichen Netzwerker mit Humor und Selbstironie
Von Gabriele Wix

Wo der aufblasbare Kaiser regiert
Michael Ziegelwagner porträtiert eine illustre Reaktion im modernen Wien
Von Daniel Lucas

Ein Buch für alle, die Happy Ends lieben
Elke Weigels „Robin und Jennifer“
Von Eva Wodtke

Interviews

„Kill your darlings“ beim 18. Klagenfurter Literaturkurs
Ein doppeltes Interview mit Maren Kames und Friederike Kretzen
Von Lisa-Marie George und Katharina Graef

Sich ganz im eigenen Text verlieren
Ein Interview mit Anne-Kathrin Heier
Von Lisa-Marie George

Kritik der Kritik

Verdiente Verrisse?
Bernhard Schlinks Roman „Die Frau auf der Treppe“ in der Kritik
Von Erhard Jöst

Gestorben

Aus dem Archiv von literaturkritik.de zum Tod von Siegfried Lenz

Mein Freund Siegfried Lenz
Ein dankbarer Gruß zum achtzigsten Geburtstag des Schriftstellers am 17. März 2006
Von Marcel Reich-Ranicki

Biografisches und Autobiografisches

Das Ohr auf der Wiese
Édouard Levés „Autoportrait“ bietet Potenzial zur Anteilnahme
Von Matthias Friedrich

Neue Facetten und Details
Mit „Goethes Freunde in Gotha und Weimar“ öffnet Sigrid Damm ein eher unbekanntes Kapitel in Goethes Leben
Von Dieter Kaltwasser

Vier Jahrhunderte weibliches Schreiben
Jutta Rosenkranz präsentiert bedeutende europäische Autorinnen
Von Helga Arend

Porträtlandschaften – Landschaftsporträts
Eine monografische Darstellung über den „Schriftmaler“ Max Uhlig
Von Klaus Hammer

Fremdspachige Literatur

Patrick Modiano, der Literaturnobelpreisträger 2014: aus dem Archiv von literaturkritik.de

Jüdisch sein heute in Südamerika
Eine narrative Suche nach den Spuren jüdischer Vergangenheit bei Michel Laub aus Brasilien und Eduardo Halfon aus Guatemala
Von Tobias Gunst

Zwischen Himmel und Hölle
Dave Eggers „Der Circle“ zeigt die große Ambivalenz einer total vernetzten Gesellschaft
Von Daniela Otto

Jenseits von Gut und Böse
Blaise Cendrars „Moravagine“ erliegt der Faszination seines Protagonisten
Von Linda Maeding

Ich bin dann mal tot
„Kings of Nowhere“: Der US-Autor T.J. Forrester schickt seine Figuren auf den Appalachian Trail, einen der längsten Fernwanderwege der Welt
Von Oliver Pfohlmann

Wie eine ältliche Dame begann, die Science-Fiction-Welt aufzumischen
James Tiptree Jr. führt ihre Lesenden auf ferne Welten und in künftige Zeiten
Von Rolf Löchel

Freiwillig in die Hölle
Der Amerikaner Jack London begab sich undercover in die Londoner Unterwelt – und schrieb die Mutter aller Sozialreportagen
Von Sebastian Meißner

Kurzes Glück aus Norwegen
Mit „Wider die Natur“ liegt das zweite Werk des norwegischen Schriftstellers Tomas Espedal in deutscher Sprache vor
Von Simone Sauer-Kretschmer

Ripper aus dem Geisterhaus
Isabel Allendes neuer Roman „Amandas Suche“
Von Peter Mohr

Verstörend schön
Florjan Lipuš erzählt in „Boštjans Flug“ von einer versunkenen und doch nicht fremden Welt
Von Klaus Hübner

Surreal? Aber klar!
Marie NDiayes meisterlicher neuer Roman „Ladivine“
Von Caroline Mannweiler

Bahn frei auf italienische Art
Tim Parks erlebt „Italien in vollen Zügen“ und blickt aus dem Bahnwaggon in das Herz der Nation
Von Nathalie Mispagel

Einstimmiger Applaus
Zu Bettina Blumenbergs Neuübersetzung von Henry James‘ „Washington Square“
Von Regina Roßbach

Die Liebe in den Zeiten der Drogenkartelle
Orfa Alarcóns Debütroman „Königin und Kojoten“ in deutscher Übersetzung
Von Christof Rudek

Zwischen historischem Roman, Geschichtserzählung und zynischem Märchen
Passend zur 25-Jahrfeier des Mauerfalls: Ken Folletts „Kinder der Freiheit“
Von Angela Lorenz-Ridderbecks

Studentische Rezensionen aus der Universität Mainz

Vorbemerkung

Die sieben Leben eines Stubentigers
Fiona McFarlane über die vermeintlichen Erlebnisse einer Missionarstochter
Von Kevin Berz

Formvollendet wie Hefeteig
Elizabeth Fremantles Tudor-Roman „Spiel der Königin“ kriegt kein Krönchen
Von Iris Bitzigeio

Der helle Kopf und das scharfe Auge einer „intellektuellen Vagabundin“
Siri Hustvedts Essaysammlung „Leben, Denken, Schauen“ in deutscher Erstübersetzung
Von Ksenia Gorbunova

Marinetti am Strand
Siri Hustvedt meditiert in „The Blazing World“ über die Dynamik ästhetischer Wahrnehmung – und über ein oder zwei andere Themen
Von Roxane Dänner

Eine ungesunde Mischung
In dem neuen Roman „Der Ruf des Kuckucks“ von Joanne K. Rowling alias Robert Galbraith vereinen sich populäres Genre und klischeebehaftete Personendarstellung zu einem höchst fragwürdigen Ganzen
Von Anna-Lena Kraft

Kein John Wayne der Literatur
Philipp Meyers „Der erste Sohn“ ist ein dokumentarischer Western
Von Duygu Maus

Beinah brillant
Morrisseys „Autobiography“ steht sich zuweilen selbst im Weg
Von Aline Wollmer

Krimis und Thriller

Ein tragischer Todesfall als Folge subtiler Gefühlskälte
Donna Leon beweist in „Das goldene Ei“ einmal mehr Talent zur Schilderung menschlicher Grausamkeit
Von Barbara Tumfart

Fliegende Kanonen
Zu Jeffery Deavers Thriller „Todeszimmer“
Von Thomas Neumann

Hauptkommissar Schneiders dritter Fall
Martin Kuchejda setzt in „Winterlicht“ auf einen altbekannten Serienmörder, Spannung und trockenen Humor
Von Stephanie Keunecke

Die überscharfen Ecken und Kanten der realen Welt
„Spademan“ – ein hard-boiled Thriller von Adam Sternbergh
Von Thomas Neumann

Spurensuche in Ägypten
Olen Steinhauer versucht sich an den Wirren des arabischen Frühlings – „Die Kairo-Affäre“ wird damit zur Studie ohne Thrill
Von Walter Delabar

Filmkritik

Wie ein herrenloser Hund
Kindheit als Sozialdrama: „Jack“ ist ein erschreckend authentischer, zugleich tiefbewegender Film über einen vernachlässigten Jungen in Berlin
Von Nathalie Mispagel

Mehr als ein Schmuddelfilm
David Wnendts gelungene Adaption des Bestsellers „Feuchtgebiete“
Von Yvette Rode

Literaturwissenschaft

Keine statische Sammlung von Fachwissen, sondern Ausweis der Lebendigkeit eines Fachs
Im Metzler-Verlag ist das erste „Handbuch zur Komparatistik“ erschienen
Von Tobias Gunst

Jenseits der offiziellen Historiografie
Irmela von der Lühe und Janusz Golec haben einen Band über Literatur und Zeitgeschichte herausgegeben
Von Heribert Hoven

Eine Wissenschaft, die irritiert
Hans-Peter Müller liefert eine „systematische Einführung“ in das Werk Bourdieus
Von Linda Maeding

Von Frauen für Frauen verfasst?
Neue Perspektiven auf das Werk von Sophie von La Roche und Bettine von Arnim in Miriam Seidlers und Mara Stuhlfauths Band „Ich will keinem Mann nachtreten“
Von Linda Maeding

Luhmanns Spaziergang in den brasilianischen Favelas
Im Sammelband „Riskante Kontakte“ von Mario Grizelj und Daniela Kirschstein begegnen sich Postkolonialismus und Systemtheorie
Von Linda Maeding

Es hapert
Steffen Höhne und Ludger Udolph haben einen Band über Wirkung und Wirkungsverhinderung Franz Kafkas vorgelegt
Von Roman Halfmann

Ein Zeitalter wird besichtigt
Zwei Bände der „Geschichte des deutschen Buchhandels im 19. und 20. Jahrhundert“ beschäftigen sich mit der Weimarer Republik
Von Walter Delabar

Vom Deichsagenstoff zur Meisternovelle
Gerd Eversbergs wegweisende historisch-kritische Edition von Theodor Storms „Der Schimmelreiter“
Von Jelko Peters

Die Missachtung der Fußnote
Sabine Zubarik interessiert sich in ihrer Dissertation nicht genug für ihren Gegenstand
Von Michael Duszat

Law and Literature – revisited
Achim Geisenhanslüke untersucht die „Sprache der Infamie“
Von Daniele Vecchiato

Theater – Bühne – Raum
Das Herausgebertrio Norbert Otto Eke, Ulrike Haß und Irina Kaldrack veröffentlicht Beiträge zu Raumpraktiken im Theater
Von Vanessa Renner

Performativität als zusätzliche Perspektive
Erika Fischer-Lichtes Einführungsbuch stellt viele Fragen
Von Andreas Hudelist

Goethes Schweiz
Oliver Ruf gibt einen Sammelband über den Einfluss der Schweiz auf Goethes literarisches und naturwissenschaftliches Werk heraus
Von Bozena Badura

Die Darstellung der Schmerzen
Elisa Primavera-Lévy untersucht „Figurationen körperlichen Leids in der deutschen Literatur und Kultur 1870-1945“
Von Marie-Luise Wünsche

Mittelalter und Frühe Neuzeit

Die Erfahrung des Kontingenten
„Narration and Hero“ erschließt die aktuelle Heldensagenforschung
Von Jan Alexander van Nahl

Spruchbandtexte in einer bebilderten mittelhochdeutschen Handschrift
Lesen in Bild und Text von Nikolaus Henkel
Von Claudia Schumacher

Eine Klassiker-Lektüre als Klassiker
Christoph Hubers Einführung zu Gottfrieds „Tristan“ ist in dritter Auflage erschienen
Von Stefan Seeber

Kompetenzorientierter Unterricht als Rettung der germanistischen Mediävistik?
Ein Sammelband als Plädoyer für eine Etablierung mittelhochdeutscher Texte im Deutschunterricht
Von Jochen Schäfer

Innovationen unter dem Legitimationsdruck der Tradition
Überlegungen zu den Mechanismen der Entwicklung und Etablierung neuartiger Problemlösungen in der traditionsorientierten europäischen Gesellschaft der Frühen Neuzeit
Von Nicolas Potysch

Die Chanson de geste als Ergebnis fränkisch-romanischen Kulturkontakts?
Nils Borgmann untersucht den Einfluss germanischer Heldenepik auf die Herausbildung der Chanson de geste
Von Reinhard Berron

Von Mitarbeitern

Eine wissenschaftliche Erzählung – Hartmut Vinçon stellt Werk und Person Frank Wedekinds neu vor

Die Aufklärung als Herausforderung der Moderne
Olaf Asbach gibt einen Sammelband über „Europa und die Moderne im langen 18. Jahrhundert“ heraus
Von Linda Maeding

Kunst- , Kultur- und Medienwissenschaften

Das Verschwinden der Zukunft aus der Popkultur
Über Mark Fishers Essaysammlung „Ghosts of my Life. Writings on Depression, Hauntology and Lost Futures“
Von Benjamin Moldenhauer

You know Tolstoi / I know Playboy
Nadja Geers Buch „Sophistication. Zwischen Denkstil und Pose“ ist eine Analyse der Kämpfe um kulturelle Distinktionen
Von Herbert Jaumann

Für eine neue Kultur der Muße
Ein aktueller, von Peter Philipp Riedl und Burkhard Hasebrink herausgegebener Sammelband zur kulturellen Reichweite eines alten Begriffs
Von Gabriela Wacker

Das große Kleine im Blick
Ein Sammelband über die „Kulturen des Kleinen. Mikroformate in Literatur, Kunst und Medien“
Von Marc Reichwein

Ein Aufblitzen aus einer versunkenen intellektuellen Welt
Robert Warshows Essaysammlung „Die unmittelbare Erfahrung“ gibt Einblicke in die Kultur des 20. Jahrhunderts
Von Jörg Später

Masochismus nach Deleuze
Ein ästhetischer Bestimmungsversuch von Jaša Drnovšek
Von Maria Dschaak

Schwieriges Geschäft
Liebesratgeber erfreuen sich großer Beliebtheit. Ein näherer Blick lohnt sich, wie die von Sylka Scholz, Karl Lenz und Sabine Dreßler herausgegebenen Untersuchungen von populären Ratgebern seit 1950 zeigen
Von Walter Delabar

Auf Lebensqualität orientieren
Eine Ausgabe der Zeitschrift „psychosozial“ informiert über Intersexualität
Von Heinz-Jürgen Voß

Respektvoll wurde er „Patriarch der Moderne“ genannt
Eine Hermann-Glöckner-Publikation zum 125. Geburtstag des Künstlers
Von Klaus Hammer

Auf der Suche nach einem Bildkonzept
Anna Pawlak untersucht Pieter Bruegels d. Ä. „Trilogie der Gottessuche“
Von Klaus Hammer

Entdeckung der Struktur im Ungeformten
Eine Publikation des Dresdener Kupferstich-Kabinetts über den Künstler-Poeten Gerhard Altenbourg
Von Klaus Hammer

Selbstporträt mit tanzendem Tod
Wie die Brücke-Künstler den Ersten Weltkrieg erlebten – zwei Publikationen des Brücke-Museums Berlin
Von Klaus Hammer

Klage um eine verlorene Stadt
Sergi Doria entführt den Leser in das Barcelona von Carlos Ruiz Zafón
Von Eleonore Asmuth

Überall Tricks und Lügen
Marc Schweskas „Kompendium der Geheimhaltung und Täuschung, der Lüge und des Betrugs, des Verrats und der Vorstellungskunst“ lässt einen etwas ratlos zurück
Von Georg Patzer

Vernetzte Gemeinschaften
Der digitale Wandel schafft neue Räume und fordert neue kulturelle Kompetenzen, wie Sigrid Meßner, Oliver Ruf und weitere 30 Autoren im Band „Organisierte Phantasie“ aufzeigen
Von Beat Mazenauer

Kultur verlegen als Lebenswerk
Ulf Diederichs schildert die Geschichte des Verlags Eugen Diederichs
Von Thomas Neumann

Von Mitarbeitern

„Alle Grenzen sind Konventionen, die überschritten werden wollen.“ – Ein Sammelband zum Filmemacher Tom Tykwer von Corinna Schlicht und Thomas Stachelhaus

Politik und Geschichte

Die Welt zu Gast bei Feinden
Der Sammelband „Soldat Ram Singh und der Kaiser“ untersucht das Leben indischer Kriegsgefangener und Intellektueller in Deutschland zwischen 1914 und 1918
Von Behrang Samsami

Drohnen vom Himmel holen
Über Peter Strutynskis „Töten per Fernbedienung“
Von Hannes Nagel

Turnierplätze des Bürgertums
Kommunalpolitische Profile des Liberalismus in europäischen Großstädten um 1900
Von Jens Flemming

Himmel oder Hölle – USA oder Sowjetunion?
Simon Huber untersucht Reiseberichte aus der Weimarer Republik
Von Michael Grisko

Russlands langer Marsch
Dietmar Neutatz liefert mit „Träume und Alpträume“ eine informative und gut lesbare „Geschichte Russlands im 20. Jahrhundert“
Von H.-Georg Lützenkirchen

Wo Psychologie und Politik verschwimmen
José Brunner betrachtet „Die Politik des Traumas“
Von Daniel Lucas

Mitarbeiterhinweise

Früher NS-Terror in der Hauptstadt des „Dritten Reiches“. Hinweise auf einige Publikationen zum Thema