Zum 60. Geburtstag des Verlags Klaus Wagenbach: aus dem Archiv von literaturkritik.de

Vor 60 Jahren, am 25. August 1964, hat Klaus Wagenbach seinen nach ihm benannten Verlag gegründet. Er wird seit 2002, als sich Wagenbach von der Leitung seines Verlags zurückzog, von seiner Frau Dr. Susanne Schüssler fortgeführt, die 1991 ihr Studium der Germanistik an der Universität München mit der Promotion beendet hatte und mit der er seit 1996 verheiratet war. Sie ist Herausgeberin eines im März erschienenen Almanachs zum Jubiläum des Verlags.

Seit 1994 war Wagenbach Honorarprofessor für Neuere deutsche Literatur an der Freien Universität Berlin. Zu seinem Tod am 17.12.2021 in Berlin sind in der damaligen Dezember-Ausgabe von literaturkritik.de einige Hinweise erschienen. Seit 1999 wurden in literaturkritik.de über 200 Bücher aus dem Verlag rezensiert:

Die Fundortreinigerin.
Milena Michiko Flašar findet in „Oben Erde, unten Himmel“ über Leichen zu mehr Leben
Von Lisette Gebhardt
Ausgabe 07-2024

Familienbilder.
Hans-Gerd Koch stellt in „Kafkas Familie. Ein Fotoalbum“ teils unveröffentlichte Fotografien aus dem Nachlass der Eltern und Schwestern Franz Kafkas vor
Von Thomas Merklinger
Ausgabe 07-2024

Am Anfang war der Prompt.
„Merzmensch“ Vladimir Alexeev zeigt Wege in die digitale Kunst
Von Ulrich Klappstein
Ausgabe 11-2023

Später Ruhm.
Mit Antonio di Benedettos „Zama wartet“ sucht ein Meisterwerk seine Leser
Von Michi Strausfeld
Ausgabe 03-2022

Dystopie, Bewahrung und die Wiederkehr des Frühlings.
Mit „Mond des verharschten Schnees“ erscheint ein beeindruckender Roman des kanadischen Autors Waubgeshig Rice
Von Kai Sammet
Ausgabe 02-2022

Revolten in Gelb und Grün.
In „Rosa und Hannah. Das Blatt wenden“ inspiriert Joke J. Hermsen für Krisenzeiten
Von Christina Lammer
Ausgabe 10-2021

Ein Blick in die Gelehrtenrepublik.
Peter Burke beschäftigt sich in „Giganten der Gelehrsamkeit“ mit der Geschichte des Universalgenies
Von Stefanie Leibetseder
Ausgabe 09-2021

Vater und Sohn in ihren Parallelwelten.
Lothar Müller macht sich in „Adrien Proust und sein Sohn Marcel“ auf die Suche nach dem Vater und findet immer wieder den Sohn
Von Nora Eckert
Ausgabe 07-2021

Zum 150. Geburtstag von Marcel Proust: aus dem Archiv von literatukritik.de
Ausgabe 07-2021

Sehen, sammeln, katalogisieren.
Hans von Trotha folgt in „Pollaks Arm“ dem Kunsthändler Ludwig Pollak auf seiner Erinnerungsreise
Von Günter Rinke
Ausgabe 05-2021

Mit den Steinen sprechen.
Vor 100 Jahren wurde der Georg-Büchner-Preisträger Erich Fried geboren
Von Peter Mohr
Ausgabe 05-2021

Franco hat nicht das letzte Wort.
Miguel Delibes entwirft in „Frau in Rot auf grauem Grund“ ein anrührendes Epitaph für seine Frau
Von Karl-Josef Müller
Ausgabe 03-2021

Macht und Willkür.
Ursula Schulz-Dornburg hat im „Indienarchiv“ in Sevilla „Zeugnisse der Kolonialgeschichte“ fotografiert, Martin Zimmermann erläutert die koloniale „Teilung der Welt“
Von Michi Strausfeld
Ausgabe 12-2020

Bereit, der Welt zu trotzen.
Die kanadische Autorin Helen Weinzweig schildert in „Von Hand zu Hand“ die Selbstbefreiung eines Brautpaars mit belasteter Vergangenheit
Von Rainer Rönsch
Ausgabe 12-2020

Geschichte und Gegenwart.
Marina Frenks Debütroman „ewig her und gar nicht wahr“ erzählt von Familie, Verlust und Herkunft als Erinnerung
Von Luisa Banki
Ausgabe 11-2020

Wie sage ich es meiner Tante?
In „Pax“ erzählt Eva Roman die Geschichte eines Coming Outs unter verschärften Bedingungen
Von Pascal Mathéus
Ausgabe 10-2020

Es leben die Ängstlichen wie die Anarchischen!
Giulia Caminito verquickt in „Ein Tag wird kommen“ Familiensaga und italienische Zeitgeschichte
Von Jörn Münkner
Ausgabe 10-2020

Geschichte mit der Schneiderschere.
Ivan Vladislavić erzählt in „Schlagabtausch“ virtuos verschränkt vom Leben Muhammad Alis und von der Apartheid
Von Georg Patzer
Ausgabe 09-2020

Realismus? Abbild? Lexikon?
Natalia Ginzburgs Roman „Familienlexikon“ aus dem Jahr 1963 in einer Neuauflage
Von Kai Sammet
Ausgabe 07-2020

Kummer und Melancholie.
Natalia Ginzburg beschreibt in „Die kleinen Tugenden“ Formen der Traurigkeit
Von Thorsten Paprotny
Ausgabe 07-2020

Argentinien entmythifiziert.
In „Väterland“ begibt sich der argentinische Schriftsteller Martin Caparrós auf eine Reise ins Buenos Aires der 30er Jahre
Von Sascha Seiler
Ausgabe 06-2020

Brotgesicht.
In Sara Mesas „Quasi“ ist ein Teenager auf der Suche nach sich selbst
Von Michi Strausfeld
Ausgabe 05-2020

Füchse im Widerstreit.
Der peruanische Autor José María Arguedas erzählt in „Der Fuchs von oben und der Fuchs von unten“ von Mythen und Wirklichkeiten
Von Michi Strausfeld
Ausgabe 02-2020

Straßenlampen oder Straßenbahn?
Adriano Sofri unternimmt eine philologische Spurensuche in Kafkas „Die Verwandlung“
Von Georg Patzer
Ausgabe 02-2020

Ob auch Stefano Benni den Vollmond zu sich herunterziehen wollte?
Mit „Prendiluna“ schreibt der italienische Autor einen witzig-bösen Endzeitroman
Von Martin Gaiser
Ausgabe 01-2020

Von Kakerlaken und Kunstwerken – Wenn ein Nordmensch in den Süden reist.
Dieter Richter zeichnet die Italienreisen des Romanciers Theodor Fontane nach
Von Thorsten Schulte
Ausgabe 12-2019

Fluch und Segen der Unendlichkeit.
Tristan Garcia beschreibt in „Das Siebte“ die Schwierigkeit, mit einem über mehrere hundert Jahre angehäuften Wissen ein Leben sinnvoll zu bestreiten
Von Christine Eickenboom
Ausgabe 11-2019

Ein müdes Schmunzeln am Rande des Abgrunds.
Antonio Manzini entwirft in seinem Kurzroman „Spitzentitel“ eine grotesk-dystopische Literatur- und Verlagslandschaft
Von David Nieswandt
Ausgabe 10-2019

Mendelssohn Bartholdy bleibt auf dem Dach.
Jiří Weil rettet den deutschen Komponisten vor Reinhard Heydrich
Von Karl-Josef Müller
Ausgabe 08-2019

Selfies retten die Gesellschaft.
Wolfgang Ullrich postuliert eine neue, sozial relevante Bildmündlichkeit
Von Christophe Fricker
Ausgabe 08-2019

Der Klang des Alltags.
Katharina Mevissen lotet in ihrem Debütroman „Ich kann dich hören“ die Grenzen der literarischen Narration aus
Von Sophie Strahl
Ausgabe 08-2019

Instagrams Töchter.
Annekathrin Kohout befasst sich mit der digitalen Bildkultur des Netzfeminismus
Von Kristin Steenbock
Ausgabe 07-2019

Eine literarische Stadt lässt nicht los.
Neuere und neueste Prag-Literatur in Ausschnitten
Von Karin S. Wozonig
Ausgabe 07-2019

Karibische Dystopie.
Rita Indiana mixt in ihrem Roman „Tentakel“ Voodoo-Kult und Geschlechtsumwandlung mit den Folgen des Klimawandels
Von Martina Kopf
Ausgabe 07-2019

Perfide Lust an bösen Zungen.
Markus Krajewskis und Harun Mayes Sammelband der „bösen Bücher“
Von Katharina Fürholzer
Ausgabe 05-2019

Von Irrungen und Wirrungen.
Zwei neue Bücher von Helmut Krausser auf einen Schlag: Sowohl der Roman „Trennungen. Verbrennungen“ sowie die Kolumnensammlung „Zur Wildnis“ sollten als Kommentare zu unserer deutschen Gegenwart gelesen werden
Von Sascha Seiler
Ausgabe 04-2019

Was tun mit dem Erbe von 1968?
Zur Neuauflage einer Text-Sammlung von Rudi Dutschke und zu Willi Jaspers Erinnerungen an die deutsche „Kulturrevolution“
Von Sebastian Schreull
Ausgabe 12-2018

Fötus im Fokus.
Erica Millars Abtreibungs-Studie kritisiert das Konzept fötaler Mutterschaft
Von Rolf Löchel
Ausgabe 12-2018

Kein Wintermärchen.
In Julia Decks Roman ,,Winterdreieck“ verliert sich eine junge Frau auf der Suche nach sich selbst
Von Larissa Dehm
Ausgabe 10-2018

Im Hotel.
Vicki Baums Endzeitroman „Hotel Berlin“ liegt in einer neuen Ausgabe vor
Von Walter Delabar
Ausgabe 06-2018

Noch viel zu tun.
Dennis Altman und Jonathan Symons präsentieren einen Überblick über den derzeitigen Stand und die Herausforderungen von queerem Aktivismus
Von Johannes Stier
Ausgabe 06-2018

Ein Pensionär findet Wiederverwendung.
Milena Michiko Flašars neuer Text im J-Modus
Von Lisette Gebhardt
Ausgabe 06-2018

Rumänien abseits der Klischees.
„Wohnblockblues mit Hirtenflöte“ – eine literarische Einladung
Von Klaus Hübner
Ausgabe 05-2018

Leicht wilde Schräglage.
Hans von Trothas sentimentale Reise auf den Spuren von Laurence Sterne
Von Karl-Josef Müller
Ausgabe 04-2018

Blaupause der Revolution.
In seinem Debütroman „Stadt der Rebellion“ taucht Omar Robert Hamilton in die ägyptischen Aktivistenkreise des Arabischen Frühlings ab
Von Jonas Heß
Ausgabe 04-2018

Mann über Bord.
Tanguy Viels fünfter Roman „Selbstjustiz“
Von Martin Gaiser
Ausgabe 02-2018

Der Flaneur im Museum.
Der britische Theaterregisseur Alan Bennett schildert seine Erlebnisse mit Bildern
Von Stefanie Leibetseder
Ausgabe 01-2018

Babel und kein Ende.
Andrea Polaschegg und Michael Weichenhan legen eine Textsammlung über die deutsche Babylon-Begeisterung vor
Von Walter Delabar
Ausgabe 12-2017

Verspielt und grausam wie das Leben.
Boris Vians „L’Écume des jours“ neu übersetzt
Von Ines Kremer
Ausgabe 10-2017

Die Dämonen des versäumten Lebens.
Tristan Garcias vielschichtiger Roman „Faber“ gibt den Ängsten der französischen Mittelschicht eine Gestalt
Von Sina de Malafosse
Ausgabe 10-2017

Wo Goldfische wandern und Männer zu Bäumen werden.
Juliana Kálnay lädt in ihrem Romandebüt „Eine kurze Chronik des allmählichen Verschwindens“ zu einem surrealen Rundgang durch das Haus mit der Nummer 29 ein
Von Risto Kessler
Ausgabe 10-2017

Skurrile Reisen entscheiden über die Zukunft der Erde.
Stefano Benni hält der Welt einen immer noch aktuellen Spiegel vor
Von Stefan Cernohuby
Ausgabe 07-2017

Von einem, der auszog, um zu helfen.
Die Geschichte des argentinischen Indios Eisejuaz
Von Michi Strausfeld
Ausgabe 06-2017

Unterricht in Gefühlen und edlem Zwirn.
In Michela Murgias „Chirú“ begibt sich die Erzählerin in unklare Beziehungen zu einem sehr jungen Mann
Von Christof Rudek
Ausgabe 06-2017

Guter Wein, guter Käse und die Wunden der Liebe.
Zwei Veröffentlichungen lassen das Werk von Graham Greene in neuem Glanz erstrahlen
Von Christian Mariotte
Ausgabe 05-2017

Als Pop erwachsen wurde.
Vor einem halben Jahrhundert erschienen gleich reihenweise Alben, die den Pop für immer verändern sollten. „Younger Than Yesterday. 1967 als Schaltjahr des Pop“ gibt einen unterhaltsamen Überblick über die bis heute kreativste Phase des Genres
Von Sebastian Meißner
Ausgabe 05-2017

Der Strom so weiß.
„Mäusefest“: Über eine Neuausgabe von Johannes Bobrowskis Erzählungen
Von Stefan Jäger
Ausgabe 04-2017

Von der Raupe zum Schmetterling.
Natalie Zemon Davis schreibt in „Metamorphosen“ von den Häutungen der Maria Sibylla Merian
Von Stefanie Leibetseder
Ausgabe 03-2017

Das Anthropozän ist schon vorbei.
Verstörend und schön: Pola Oloixaracs Hacker-Roman „Kryptozän“
Von Patrick Wichmann
Ausgabe 03-2017

Scheherazade im Gerichtssaal.
Saphia Azzeddines Roman „Bilqiss“ ist das literarische Tribunal einer muslimischen Frau gegen Patriarchat und Orientalismus
Von Sarah Murrenhoff
Ausgabe 12-2016

In großen Schritten durch Nyamata.
„Plötzlich umgab uns Stille“ ist ein weiteres eindringliches Zeugnis des französischen Autors Jean Hatzfeld über den Völkermord in Ruanda
Von Florian Birnmeyer
Ausgabe 11-2016

Kindesverlust.
In ihrem Roman „Boy“ begleitet Wytske Versteeg eine trauernde Mutter nach dem Tod ihres Sohnes
Von Merle Simon
Ausgabe 10-2016

Einmal Osmanisches Reich und zurück.
Panait Istratis wiederaufgelegter Roman „Kyra Kyralina“ erzählt vor exotischer Kulisse von Leidenschaften und Abenteuern
Von Daniel Henseler
Ausgabe 06-2016

Von fliegenden Erinnerungen.
Juan Marsé erzählt in „Gute Nachrichten auf Papierfliegern“ die berührende Geschichte von Bruno, einer pensionierten Tänzerin und selbstgefalteten Papierfliegern
Von Eleonore Asmuth
Ausgabe 05-2016

Als Lehnstuhl-Reisender in ferne Länder und Zeiten.
Timothy Brook erklärt „Wie China nach Europa kam“
Von Joachim Seng
Ausgabe 05-2016

Offene Fragen in unkonventioneller Form.
Ursula Ackrills Debüt „Zeiden, im Januar“
Von Johannes Küssner
Ausgabe 04-2016

Welches Bild entsteht in der Katastrophe?
Zu Jörg Tremplers Geschichte der Entstehung des Katastrophenbildes im 18. Jahrhundert
Von Regine Prange
Ausgabe 04-2016

Die Geburt einer Legende.
Zu Egon Erwin Kischs frühen Reportagen aus Prag
Von Tim Heptner
Ausgabe 04-2016

Revision der Wörter.
Johannes Bobrowskis Roman „Levins Mühle“: Neu herausgekommen, aber nicht neu ediert
Von Reiner Niehoff
Ausgabe 04-2016

Ein giftiges Kapitel spanischer Geschichte.
Javier Sebastián enthüllt in seinem Roman „Thallium“ einen handfesten Skandal
Von Eleonore Asmuth
Ausgabe 04-2016

Realität oder Traum?
Tzvetan Todorovs „Einführung in die fantastische Literatur“ in einer Neuauflage
Von Kay Wolfinger
Ausgabe 03-2016

Hundert Jahre Marinescu.
Irina Teodorescus flotte Familienburleske aus der rumänischen Provinz
Von Christof Rudek
Ausgabe 12-2015

Die Welt an einen Platz bringen.
„Die ersten Suchmaschinen“: Anton Tantners Studie über frühneuzeitliche Fragstuben, Intelligenz-Comptoirs und Berichthäuser
Von Oliver Pfohlmann
Ausgabe 11-2015

Der Banlieue entflohen.
Mit dem Roman „Mein Vater ist Putzfrau“ wendet sich Saphia Azzedine an Jugendliche – und Erwachsene
Von Liliane Studer
Ausgabe 07-2015

Erinnerungen und Bekenntnisse eines Kommunisten.
Über eine enttäuschende Neuausgabe von Stephan Hermlins „Abendlicht“
Von Stefan Tuczek
Ausgabe 06-2015

Schützt den Schlaf!
„24/7“: Jonathan Crary wütet gegen den atemlosen Spätkapitalismus und die multimediale Zerstörung des Sozialen
Von Oliver Pfohlmann
Ausgabe 05-2015

Das „Wir“ und das „Sie“.
Die sardische Schriftstellerin Michela Murgia enttäuscht mit ihrer neuen Geschichte „Murmelbrüder“ durch zu viel Pathos
Von Georg Patzer
Ausgabe 02-2015

Expansion und Fragmentierung.
Der Historiker Peter Burke nimmt in „Die Explosion des Wissens“ eine Auslegeordnung vor
Von Beat Mazenauer
Ausgabe 02-2015

Darf Kunst tödlich sein?
In seinem Roman „Fluchtversuch“ fragt Miguel Ángel Hernández nach der ethischen Dimension von Kunst
Von Jana Fuchs
Ausgabe 12-2014

Eine junge, große Stimme Lateinamerikas.
Zu Daniel Alarcóns wunderbarem neuen Roman „Des Nachts gehn wir im Kreis“
Von Michi Strausfeld
Ausgabe 12-2014

Anekdoten aus der Diktatur.
In „Der Sprengprofessor“ wirft Victor Zaslavsky in lesenswerten Kurzgeschichten einen beklemmenden Blick auf das Leben in der Sowjetunion
Von Martin Becker
Ausgabe 12-2014

Beobachtungen in den Vororten der Stadt am Tiber.
Pasolinis frühe römische Geschichten
Von Manfred Orlick
Ausgabe 11-2014

Die Liebe in den Zeiten der Drogenkartelle.
Orfa Alarcóns Debütroman „Königin und Kojoten“ in deutscher Übersetzung
Von Christof Rudek
Ausgabe 10-2014

Irrfahrt über die Ozeane.
Dieter Richters Studie fasziniert erst – und enttäuscht dann
Von Patrick Wichmann
Ausgabe 09-2014

Fremd ist der Fremde in der Heimat.
George Taboris Autobiographie ,,Autodafé und Exodus. Erinnerungen“ steht ganz im Sinne seines grotesken Humors
Von Victor Pohl
Ausgabe 08-2014

Nach dem Versprechen.
Brasilien lesen nach der Fußball-Weltmeisterschaft
Von Tobias Gunst
Ausgabe 08-2014

Von Politischem und Privatem.
Arthur Larrue ermöglicht mit seinem Debütroman „Wojna“ einen authentischen Einblick ins Russland der Putin-Ära
Von Rebecca Junglas
Ausgabe 08-2014

Chancenlose Freundschaft.
In „Iman“ von Ryad Assani-Razaki suchen drei Jugendliche nach einem besseren Leben
Von Martin Becker
Ausgabe 06-2014

Der allmächtige Arzt.
In ihrem Roman „Wakolda“ verfolgt die argentinische Autorin Lucía Puenzo einen Mann namens José alias Josef Mengele
Von Beat Mazenauer
Ausgabe 05-2014

Die Kunst der leisen Töne.
Paola Sorigas Roman „Wo Rom aufhört“ erzählt von den Ängsten und Hoffnungen im faschistischen Italien während des Zweiten Weltkrieges
Von Christopher Heil
Ausgabe 04-2014

Vorsicht vor roten Pferden.
Javier Fernández de Castros „Die berauschende Wirkung von Bilsenkraut“ handelt von Fatalismus und einer durchzechten Nacht
Von Susanne Heimburger
Ausgabe 12-2013

Der Tod in Ferrara.
In der Erzählung „Die Brille mit dem Goldrand“ schildert Giorgio Bassani das Schicksal eines homosexuellen Arztes und einer jüdischen Familie im Italien der Zwischenkriegszeit
Von Behrang Samsami
Ausgabe 10-2013

Daten und Fakten und eine verworrene Geschichte.
Julia Decks Debüt-Roman ist etwas zu angestrengt überkonstruiert
Von Georg Patzer
Ausgabe 10-2013

Brasilianische Klassiker in Neuauflage II: Die Literatur des Nordostens.
Graciliano Ramos und João Ubaldo Ribeiro
Von Tobias Gunst
Ausgabe 10-2013

Ein Ausflug in das ferne Brasilien.
João Guimarães Rosas Roman „Miguilim“ erzählt vom Kindsein, von großer Armut und von Brasilien
Von Eleonore Asmuth
Ausgabe 10-2013

Drei Marias auf der Suche nach dem Glück.
Rachel de Queiroz’ lesenswerter Roman in neuer Auflage
Von Christof Rudek
Ausgabe 10-2013

Privatdetektiv Pepe Carvalhos dritter Fall.
Manuel Vázquez Montalbáns Krimi „Carvalho und der einsame Manager“ handelt vom Spanien der Zeit des demokratischen Übergangs
Von Almut Oetjen
Ausgabe 08-2013

Ding und Sinn.
Wolfgang Ullrich ergründet in seiner „Kritik der warenästhetischen Erziehung“ die Bedeutsamkeit des Konsums
Von Bernd Blaschke
Ausgabe 08-2013

Ein Rettungsgürtel am Landwehrkanal.
In dem Buch „Aus dem Café Größenwahn“ berichtet Egon Erwin Kisch aus Berlin
Von Stefan Höppner
Ausgabe 07-2013

Ohne Lavendel.
Daniel Winkler hat eine Anthologie zu Marseille, der Kulturhauptstadt des Jahres 2013 herausgegeben
Von Stefan Höppner
Ausgabe 07-2013

Platon in Nürnberg.
Bernd Roeck über Typus und Schriften des gelehrten Künstlers in der Renaissance
Von Herbert Jaumann
Ausgabe 06-2013

Die Strafe Gottes.
Die marokkanische Autorin Saphia Azzeddine hat mit „Zorngebete“ einen weiblichen Entwicklungsroman verfasst
Von Rolf Löchel
Ausgabe 06-2013

Das Fühlhorn der Schnecke.
Alexander Kluges Band „Personen und Reden“ erlaubt eine unkonventionelle Annäherung an den Autor
Von Ulrike Weymann
Ausgabe 04-2013

Von spanischen Weinen und wahrer Freundschaft.
Javier Fernández de Castro erzählt in seinem Roman „In Erinnerung an einen vorzüglichen Wein“ die Geschichte dreier Freunde und ihrem abenteuerlichen Kurzausflug in die spanische Sierra Urbasa
Von Eleonore Asmuth
Ausgabe 03-2013

Der deutsche Arzt José.
Lucía Puenzo wagt sich in ihrem Roman „Wakolda“ an Josef Mengeles Zeit in Argentinien heran
Von Stefanie Roenneke
Ausgabe 03-2013

Bis zu 5.000 Kamele.
Ralph A. Austen informiert über den Handel in der Sahara
Von Georg Patzer
Ausgabe 02-2013

Sex und andere Methoden, aufzublühen.
Alan Bennett unterhält mit seinen „Schweinkram“-Geschichten
Von Georg Patzer
Ausgabe 02-2013

Nachträgliche Hinweise zu Kafka-Editionen
Ausgabe 01-2013

Die verlorene Stadt.
Daniel Alarcón porträtiert in dem Erzählungsband „Stadt der Clowns“ seinen Geburtsort Lima
Von Patrick Wichmann
Ausgabe 11-2012

Größte Tragödie der italienischen Arbeitsmigration.
Mario Desiati war einer der Anwärter des wichtigsten italienischen Literaturpreises Premio Strega. Jetzt liegt auch sein Buch „Ternitti“ in einer exzellenten Übersetzung vor
Von Katrin Schmeißner
Ausgabe 10-2012

Mit Gespür für Familiengeschichten.
Zur Neuausgabe der Natalia-Ginzburg-Biografie von Maja Pflug
Von Monika Riedel
Ausgabe 09-2012

Von blauen Ratten, einem rosa Brief und Old Shatterhand in Barcelona.
In „Kalligraphie der Träume“ bleibt sich der spanische Schriftsteller Juan Marsé selbst treu
Von Susanne Heimburger
Ausgabe 08-2012

Telefonkarten oder Gettoni?
Stefano Benni begeistert mit einem durchgedrehten Roman über die italienische Bar und die italienische Politik
Von Georg Patzer
Ausgabe 08-2012

Eine minimale Freundschaft.
Über Milena Michiko Flašars erstaunlichen Roman „Ich nannte ihn Krawatte“
Von Martin Gaiser
Ausgabe 04-2012

Die Idealstadt als Spielbrett.
Andreas Tönnesmann porträtiert Monopoly: „Das Spiel, die Stadt und das Glück“
Von Reiner Niehoff
Ausgabe 03-2012

Zwischen Antike und Amerika.
Zur Neuausgabe von Aby Warburgs Reisebericht vom „Schlangenritual“
Von Stefanie Leibetseder
Ausgabe 01-2012

Bitterböse Abrechnung.
Michela Murgia erzählt in „Camilla im Callcenterland“ von ihren Erfahrungen als Telefonistin bei einer Staubsaugerfirma
Von Susanne Heimburger
Ausgabe 12-2011

Der Todesengel von Soreni.
Michela Murgia beschreibt in ihrem Roman „Accabadora“ die besondere Beziehung zwischen einem jungen Mädchen und einer alten Frau
Von Antonia Féret
Ausgabe 12-2011

Weder Fisch noch Fleisch.
Lucía Puenzos Roman „Das Fischkind“ präsentiert sich als konturenloses literarisches Allerlei
Von Antonia Féret
Ausgabe 11-2011

Mehrstimmiges Schweigen.
Emmanuelle Paganos Missbrauchsgeschichte aus der Provinz
Von Almut Oetjen
Ausgabe 08-2011

Kaiser-Wilhelm-Spitze.
Christof Hamann und Alexander Honold über die „deutsche Geschichte“ des Kilimandscharo
Von Daniel Krause
Ausgabe 06-2011

„Da hätte ich meine Koffer packen sollen.“.
Alan Bennett gelingen seine neuen Stories nicht so ganz
Von Georg Patzer
Ausgabe 05-2011

Nicht jeder Goldschmied ist ein Glücksschmied.
15 frühe Geschichten des Argentiniers Ricardo Piglia erzählen vom ganz normalen Leben in Zeiten der Militärdiktatur
Von Dorothée Leidig
Ausgabe 01-2011

Von gutem Ruf und schlechtem Umgang.
Tanguy Viels sarkastisch-kunstvoller Familienkriminalroman „Paris – Brest“
Von Martin Gaiser
Ausgabe 12-2010

Die Geheimnisse der argentinischen Pampa.
Ricardo Piglias kluger und anspielungsreicher Roman „Ins Weiße zielen“
Von Martin Gaiser
Ausgabe 11-2010

„Mir ist nach ein bisschen Abenteuer. Ich nehme Kaffee.“.
Alan Bennett erzählt humorvolle Geschichten von bitteren Schicksalen
Von Georg Patzer
Ausgabe 05-2010

Die Magmakammer der Erinnerung.
Dieter Richters Geschichte des berühmtesten Vulkans in Europa
Von Arnd Beise
Ausgabe 05-2010

Liebesbrief für Fini.
Gelungener Appetizer: Eine Auswahl von Briefen von und an Erich Fried
Von Oliver Pfohlmann
Ausgabe 05-2010

Partner aus Silikon.
Javier Tomeo schreibt eine unglaubliche Liebesgeschichte zweier aufblasbarer Gummipuppen
Von Manfred Orlick
Ausgabe 05-2010

Das Erbe annehmen?
Zwei Sammlungen zur DDR-Lyrik belegen: Was von „drüben“ kam, gehört mit zum Besten, was die deutsche Nachkriegsliteratur zu bieten hat. Nun muss dieses Erbe auch angenommen werden
Von Walter Delabar
Ausgabe 04-2010

Wie gespielte Noten.
Tiziano Scarpas preisgekrönter Roman ist ein geradezu sinnlicher Genuss
Von Winfried Stanzick
Ausgabe 04-2010

Ausbruch und Bändigung.
Über Horst Bredekamps „Michelangelo. Fünf Essays“
Von Frauke Schlieckau
Ausgabe 03-2010

Der Süden leuchtet.
Dieter Richters „Der Süden. Geschichte einer Himmelsrichtung“ bietet ein kleines Stückchen Leseurlaub
Von Nadine Ihle
Ausgabe 02-2010

Faszination Italien.
Über einige Bücher zum Thema
Von Christina Ujma
Ausgabe 02-2010

Statt innerer Ruhe den Horror erleben.
A.L. Kennedy berichtet mit ihren Erzählungen den Schrecken der Normalität
Von Georg Patzer
Ausgabe 01-2010

Das Reich der Schatten.
Über „Schatten. Ihre Darstellung in der abendländischen Kunst“: Eine Einführung von Ernst H. Gombrich
Von Frauke Schlieckau
Ausgabe 09-2009

Wer ist Italiener?
Amara Lakhous schreibt über den Krach in einem italienischen Fahrstuhl
Von Georg Patzer
Ausgabe 08-2009

Die Wollust unterm Mikroskop.
Der Philosoph Simon Blackburn präsentiert mit „Wollust“ eine überaus lesenswerte Ideen- und Mythengeschichte über die schönste aller Todsünden
Von Thomas Hummitzsch
Ausgabe 06-2009

Enthüllungen.
Mithu M. Sanyal schreibt in „Vulva“ über „Die Enthüllung des unsichtbaren Geschlechts“
Von Oliver Pfohlmann
Ausgabe 06-2009

Der einsame Weltensammler.
Natalie Zemon Davis beschreibt Leben und Werk des muslimisch-christlichen Konvertiten, Gelehrten und Reisenden Leo Africanus
Von Behrang Samsami
Ausgabe 04-2009

Weitere Neuerscheinungen zum Darwin-Jahr
Ausgabe 02-2009

Eine Bombe mit Zeitzünder.
Die spanische Autorin Berta Marsé debütiert erfolgreich mit ihrem Erzählband „Der Tag, an dem Gabriel Nin den Hund seiner Tochter im Swimmingpool ertränken wollte“
Von Heike Geilen
Ausgabe 12-2008

Eine karge und zarte Landschaft.
In ihrem Roman „Der Tag war blau“ erzählt die französische Autorin Emmanuelle Pagano von einer existenziellen Verwandlung
Von Carola Ebeling
Ausgabe 11-2008

Ein Faust als Reisender zwischen Ost-Berlin und Chile.
Jorge Edwards politische Parabel einer teuflischen Entführung erscheint mit 20 Jahren Verspätung auf deutsch
Von Bernd Blaschke
Ausgabe 10-2008

Mystisches Licht und eine Welt voller Fanatiker.
John Berger beschreibt in seinem Essayband „Mit Hoffnung zwischen den Zähnen“ eine sterbende Welt
Von Georg Patzer
Ausgabe 08-2008

Achtung Achtundsechziger!
Albrecht von Lucke fasst die ‚68er-Diskussion zusammen und räumt mit rückwärts gewandten Meinungsmachern auf
Von Sönke Abeldt
Ausgabe 08-2008

Die Logik des Intimen.
Kafkas Leben und Welt – Über Neuerscheinungen zum 125. Geburtstag des Prager Autors
Von Oliver Pfohlmann
Ausgabe 07-2008

Kafkas Prozeß, Proceß, Process oder Prozess?
Kurze Hinweise zum langjährigen Irrwitz der Editionsphilologie
Von Thomas Anz
Ausgabe 07-2008

Darf man sich ein eigenes Urteil über moderne Kunst erlauben?
Zwei Bücher von Wolfgang Ullrich und Hanno Rauterberg ermutigen dazu
Von Georg Patzer
Ausgabe 04-2008

Vom Glück und vom Krieg.
A.L. Kennedy erzählt von Alfred Day
Von Georg Patzer
Ausgabe 02-2008

Verrückte Liebschaft im Bordell.
Der katalanische Literat Juan Marsé beweist sich einmal mehr als großer Erzähler
Von Thomas Hummitzsch
Ausgabe 02-2008

Mary unterhält sich mit der Jungfrau Maria.
Keith Ridgway erzählt in „Normalzeit“ skurrile, realistische Geschichten von Getriebenen
Von Georg Patzer
Ausgabe 10-2007

Wenn alles ringsum Stille ist.
Der neue Roman „Unverdächtig“ von Tanguy Viel
Von Eckart Löhr
Ausgabe 09-2007

Von der Kraft der Anekdote.
Über die deutsche Ausgabe der Romane George Taboris
Von H.-Georg Lützenkirchen
Ausgabe 08-2007

Alt und ein bisschen weise.
Ironisch-nachdenkliche Einblicke in die römische Gesellschaft und Szenen einer Ehe in Luigi Malerbas neuem Roman „Römische Gespenster“
Von Bernhard Walcher
Ausgabe 08-2007

Legendenträchtige Unterschlüpfe.
Der Band „Eine literarische Einladung“ führt durch die Vielfalt der Pariser Arrondissements
Von H.-Georg Lützenkirchen
Ausgabe 05-2007

Poetisch, anspielungsreich, gewalttätig.
Über Davide Longos Roman „Der Steingänger“
Von Georg Patzer
Ausgabe 05-2007

Europa – Buenos Aires und zurück.
Edgardo Cozarinsky gelingt das Kunststück einer hochreflektierten Auswandererschmonzette
Von Heide Lutosch
Ausgabe 05-2007

Aus der Vogelperspektive.
Peter Burke schildert die Sprachentwicklung im Europa der Frühen Neuzeit
Von Markus Hundt
Ausgabe 04-2007

Ethnophantastik, apokalyptisch.
Gianni Celatis Dystopie „Fata Morgana“ zerfasert in Hirngespinste
Von Bernd Blaschke
Ausgabe 12-2006

Keine Jugendsünde.
Klaus Wagenbachs Biografie des jungen Kafka in einer aktualisierten Neuausgabe
Von Oliver Pfohlmann
Ausgabe 11-2006

Emigrantengeschichten.
Edgardo Cozarinsky erzählt Emigrantenalltag weit weg von Casablanca
Von Hans Peter Roentgen
Ausgabe 11-2006

Eine poetische Unabhängigkeitserklärung.
Walter Grasskamp erklärt „Das Cover von Sgt. Pepper“
Von Christoph Jürgensen
Ausgabe 10-2006

Großes Scheitern.
Stefano Bennis Roman „Der schnellfüßige Achilles“ ist gut und schlecht zugleich
Von Zora Schmidt-Tychsen
Ausgabe 08-2006

Neues von den jungen Briten.
Der Sammelband „Cool Britannia“ verdient alles andere als Nichtbeachtung
Von Susanne Blümlein
Ausgabe 07-2006

Jenseits von Balzac und Houellebecq.
Junge französische Literatur
Von Karen Struve
Ausgabe 07-2006

Die Ungarn kamen aus Tibet.
Edward Fox beschreibt sehr kurz das Leben von Alexander Csoma de Körös
Von Georg Patzer
Ausgabe 05-2006

Die hohe Kunst der Fantastik.
Elsa Morantes Erzählungenband „Das heimliche Spiel“
Von Andrea Neuhaus
Ausgabe 05-2006

Merk- und denkwürdig.
Franco Stelzers Debüt in Deutschland
Von Silvia Carmellini
Ausgabe 04-2006

Polierte Oberfläche.
Jorge Edwards Roman-Debüt in Deutschland bleibt hinter den Erwartungen zurück
Von Katharina Deloglu
Ausgabe 03-2006

Paradies in Blau.
A. L. Kennedy liefert das radikale Porträt einer Alkoholsüchtigen
Von Mechthilde Vahsen
Ausgabe 12-2005

Vom Bund zur Bande.
Ulrike Brunotte untersucht Männerbünde im frühen 20. Jahrhundert
Von Jörg Auberg
Ausgabe 06-2005

Eine Stimme, drei CDs, ein Roman.
Mechthild Großmann liest A. L. Kennedys „Gleissendes Glück“
Von Martin Gaiser
Ausgabe 06-2005

Autoren – Bücher – Abenteuer.
Betrachtungen und Erinnerungen des Verlegers Kurt Wolff
Von Gerhard Müller
Ausgabe 05-2005

Die Kunst des Lebens.
Eine neue Übersetzung des Kãmasutra erfüllt kulturhistorische Interessen
Von H.-Georg Lützenkirchen
Ausgabe 02-2005

Dunkle Stunden.
Die Anthologie „Liebe nach Mitternacht“ erzählt vom Wahnsinn der Liebe
Von Petra Porto
Ausgabe 02-2005

So und (nicht) anders.
Ein Sammelband zum 40. Jubiläum des Klaus Wagenbach Verlags
Von Mario Alexander Weber
Ausgabe 12-2004

Ein toter Schriftsteller sprengt den Rahmen.
A. L. Kennedys Roman „Also bin ich froh“
Von Sebastian Domsch
Ausgabe 11-2004

Visuelle Alphabetisierung.
Peter Burke ringt als Historiker mit der „Augenzeugenschaft“
Von Nils Müller
Ausgabe 04-2004

Exzentriker.
Die Sehnsucht nach dem Anderssein
Von Frank Müller
Ausgabe 02-2004

Hormosechsuelle und bekehrte Sodomiten.
Eine Anthologie zum Werk Raymond Queneaus
Von Melanie Ottenbreit
Ausgabe 09-2003

Scherz und Schmerz.
George Taboris „Mein Kampf“ als Hörspiel
Von Axel Schmitt
Ausgabe 04-2003

Italien ohne Klischees.
Friederike Hausmanns „Kleine Geschichte Italiens von1945 bis Berlusconi“
Von Christina Ujma
Ausgabe 03-2003

Vom Schmerz, auf der Welt zu sein.
A. L. Kennedy über ein kompliziertes Vater-Tochter-Verhältnis und die Liebe zum Schreiben
Von Mechthilde Vahsen
Ausgabe 01-2003

Das Schweigen brechen.
Der Marburger Literaturpreis 2002 ging an Thomas Lang (Hauptpreis) und Markus Orths (Förderpreis)
Von Lutz Hagestedt
Ausgabe 12-2002

Wozu Beruhigungsmittel, wenn eigentlich nichts passiert?
Raymond Queneau schweigt über den „Nutzen und Nachteil der Beruhigungsmittel“
Von Franziska Flachsbarth
Ausgabe 12-2002

Zeitkolorit und Familiengeschichte.
Ein autobiographisches Gespräch mit George Tabori
Von Thomas Kraft
Ausgabe 10-2002

Die Unmöglichkeit der (Selbst-)Erkenntnis.
Über Carsten Probsts „Träumer“
Von Petra Porto
Ausgabe 09-2002

Florenz von Innen.
Die Stadt der Florentiner in einer Anthologie von Marianne Schneider
Von Christina Ujma
Ausgabe 09-2002

Einsam auf der Insel.
Thomas Langs Romandebüt „Than“
Von Oliver Seppelfricke
Ausgabe 08-2002

Paradoxien oder Wie lernt man zu verblöden?
Das originelle Debüt des jungen Franzosen Martin Page
Von Martin Gaiser
Ausgabe 07-2002

Fassaden des Anstands.
Alan Bennett erzählt vom Tod
Von Michael Schmitt
Ausgabe 06-2002

Kuriositätensammlung.
„Mein verrücktes Italien“ präsentiert einen Querschnitt aus Umberto Ecos feuilletonistischem Werk
Von Christina Ujma
Ausgabe 02-2002

Die Geister, die ich rief…
Stefano Bennis gar nicht so ferne Zukunftsvision
Von Anke Assig
Ausgabe 09-2001

Diese Nasen!
Acht Exzentriker-Porträts von Lytton Strachey
Von Ulla Biernat
Ausgabe 09-2001

Wahnsinn und Alltag bei E. T. A. Hoffmann.
Lienhard Wawrzyn nimmt Automaten-Menschen auseinander
Von Katrin Viktoria Mühl
Ausgabe 08-2001

Im Zweifel für den Unbekannten.
A. L. Kennedys Ballade „Gleissendes Glück“
Von Ulrich Sonnenschein
Ausgabe 05-2001

Deutsche Fluchten – von heiter bis bitterernst.
Bruno Preisendörfers Anthologie „Fluchten vor dem Vaterland“
Von Waltraud Strickhausen
Ausgabe 02-2001

Der Bücher-Vielfalt ein Ende setzen.
Über die Situation in der Verlags-Branche – Manifest unabhängiger Verleger
Von Ulrich Rüdenauer
Ausgabe 12-2000

Mit einem Salto unterwegs.
Mallorca literarisch
Von Christina Bacher
Ausgabe 11-2000

Wer mich nicht liebt, den lehr ich, mich zu hassen.
Christopher Marlowes Dramen in neuen Übersetzungen
Von Arnd Beise
Ausgabe 11-2000

Ein Antichrist auf dem Papstthron.
Manuel Vázquez Montalbán erkundet Wirkungsweisen der Macht
Von Sabine Kaldemorgen
Ausgabe 06-2000

Nützliche Kafka-Chronik.
Eine Einladung zu Entdeckungen
Von Thomas Anz
Ausgabe 05-2000

Der Nihilismus in Gestalt eines Software-Entwicklers.
Michel Houellebecqs Roman „Ausweitung der Kampfzone
Von Roland Kroemer
Ausgabe 05-1999

T.A.